Langzeit Waldbrand-Retardant

RetStop

Langzeit-Retardant für Vegetationsbrände

Langfristiger Brandschutz

Ein Löschmittelzusatz, der die Ausbreitung von Feuern verlangsamt, indem er eine physikalische, hitzeabschirmende Barriere auf Brandklassen-A-Brennstoffen bildet.
Das Flüssigkonzentrat ist nach CLP-Verordnung nicht als gefährlich eingestuft, kennzeichnungsfrei und enthält keine SVHC-Stoffe. Die Lieferung erfolgt als stabiles Konzentrat (Dichte nur 1,33 g/
cm³), das vor Gebrauch nicht aufgemischt werden muss. Ein SDB wird auf freiwilliger Basis nach REACH Art. 32 bereitgestellt.
Die Schutzwirkung:
Die mineralischen Komponenten bilden bei Hitze eine inerte Schutzschicht, welche die Biomasse abschirmt und die Verbrennungsrate verringert. 

  1. Was ist ein Retardant? – Ein Löschmittelzusatz, der die Ausbreitung von Feuern verlangsamen oder begrenzen kann, indem er eine physikalische, hitzeabschirmende Barriere auf dem Brennstoff bildet.

  2. Wann werden Feuer aufgehalten? – Die Schutzwirkung hängt maßgeblich davon ab, ob die im Pfad des Feuers liegenden Brennstoffe lückenlos und in ausreichender Menge mit dem Retardant benetzt wurden. Nur ausreichend behandelte Bereiche weisen die retardierende Wirkung auf.

  3. Für welche Brennstoffe ist RetStop geeignet? – Es eignet sich für feste Stoffe der Brandklasse A wie Gräser, Nadeln, Laub, Holz, Stroh, Sträucher sowie zur präventiven Benetzung gefährdeter baulicher Objekte (z. B. Schuppen oder Außenwände).

  4. Wer kann RetStop einsetzen? – Das Produkt ist für die Anwendung durch Einsatzkräfte der Feuerwehren sowie für Anwender im Bereich der Forst- und Landwirtschaft konzipiert.

  5. Welche Schutzmaßnahmen sind beim Umgang zu beachten? – Gemäß Abschnitt 8.2 des offiziellen Sicherheitsdatenblatts ist für den Umgang mit dem Produkt keine spezifische persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Augenschutz, Hautschutz oder Atemschutz gesetzlich vorgeschrieben. Aus Gründen guter Arbeitshygiene wird das normale Waschen der Hände nach Gebrauch empfohlen.

  6. Wie wird RetStop aufgetragen? – Über standardmäßige Zumischtechniken in die Schlauchleitung, als vorbereiteter Premix im Fahrzeugtank oder bedarfsweise als reines Flüssigkonzentrat direkt auf die zu schützende Vegetation.

  7. Wie lange wirkt RetStop? – Die Schutzwirkung bleibt auf den Brennstoffen aktiv, solange das Produkt dort anhaftet. Die effektive Dauer hängt von den Witterungsverhältnissen ab und kann von mehreren Tagen bis zu einigen Wochen reichen. Starker Niederschlag kann das Mittel abwaschen.

  8. Wie lange ist RetStop lagerfähig? Gibt es Höchstmengen? – RetStop weist eine hohe Lagerstabilität von mindestens 5 bis 10 Jahren auf. Es sollte im geschlossenen Gebinde gelagert und vor intensiver UV-Strahlung geschützt werden. Da es kein Gefahrstoff und kein Gefahrgut ist, gelten keine gefahrgutspezifischen Lagerhöchstmengen.

  9. Wie ist das Produkt rechtlich eingestuft? – Das Gemisch ist nach CLP-Verordnung nicht als gefährlich eingestuft. Es enthält keine anzeigepflichtigen Substanzen, keine PBT- oder vPvB-Stoffe und keine Stoffe der REACH-Kandidatenliste (SVHC). Ein Sicherheitsdatenblatt ist nach Art. 31 der REACH-Verordnung nicht gesetzlich vorgeschrieben und wird auf freiwilliger Basis im Rahmen der Auskunftspflicht nach Art. 32 bereitgestellt.

  10. Muss RetStop vor dem Gebrauch aufgerührt werden? – Nein, RetStop wird als gebrauchsfertige, stabile Lösung geliefert, bei der es im Normalzustand zu keiner Phasentrennung kommt. Bei eingefärbten Varianten wird eine kurze Sichtprüfung vorab empfohlen.

  11. Enthält das Produkt Tenside oder fluorierte Verbindungen (PFAS)? – Nein, bei der Herstellung von RetStop werden keine Tenside, Schaumbildner oder halogenierten organischen Verbindungen zugesetzt.

  12. Wie ist die biologische Verträglichkeit eingestuft? – Die Hauptbestandteile sind in der EU als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen. Das Konzentrat ist nach offizieller Bewertung der ECHA/CLP-Berechnungsmethode als nicht haut- und nicht augenreizend eingestuft. Ökotoxikologische Prüfungen bestätigen die Unbedenklichkeit für Boden- und Gewässerorganismen bei bestimmungsgemäßer Anwendung.

  13. Kann das Produkt auf Mager- oder Kulturflächen eingesetzt werden? – Ja, da es frei von Ammonium- und Phosphatverbindungen formuliert wurde, wird ein ungewollter, düngender Nährstoffeintrag auf sensiblen Flächen vermieden.

  14. Kommt es zu Stickstoffeinträgen ins Grundwasser? – Nein, das Produkt enthält keine Stickstoffquellen.

  15. Kann RetStop regelmäßig aufgetragen werden? – Bisher gibt es keine Hinweise, dass ein regelmäßiger Auftrag nachteilige Auswirkungen hätte.

Wie kann das Waldbrand-Retardant "RetStop" ausgebracht werden?

Da RetStop eine sogenannte "perfekte Lösung" ist, kann es in jedem gewünschten Verhältnis mit Löschwasser verdünnt werden. Es muss nur in den gleichen Tank eingegeben werden, zum Beispiel mit einer Pumpe umgefüllt oder durch einen Zumischer im Nebenschlussverfahren angesaugt werden, bis die gewünschte Menge im Tank ist

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