The store will not work correctly when cookies are disabled.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrungen besser machen.Um der neuen e-Privacy-Richtlinie zu entsprechen, müssen wir um Ihre Zustimmung bitten, die Cookies zu setzen. Erfahren Sie mehr.
MainFire Heiße Tipps: Sicheres Arbeiten nur mit LACES!
Das LACES-Prinzip als operative Lebensversicherung
Bevor eine taktische Entscheidung getroffen werden kann, muss das LACES-System etabliert sein. In der Fachlehre ist LACES kein bloßer Leitfaden, sondern eine zwingende Voraussetzung für jede Form der Einsatzhandlung. Jede Planung, jede Positionierung von Fahrzeugen und jeder Trupp-Einsatz steht unter dem Vorbehalt, dass diese fünf Parameter dauerhaft erfüllt sind:
L - Lookout (Beobachter): Eine kompetente, erfahrene Kraft, die an einem strategisch günstigen Ort positioniert ist. Die Aufgabe besteht darin, Veränderungen im Feuerverhalten, im Wetter oder in der Umgebungslage unmittelbar zu erkennen und zu melden.
A - Anchorpoint (Ankerpunkt): Eine physische Barriere oder ein bereits gesicherter Bereich, von dem aus die Brandbekämpfung beginnt. Er verhindert, dass das Feuer die Einsatzkräfte flankiert oder im Rücken einschließt.
C - Communication (Kommunikation): Ein redundantes Kommunikationsnetzwerk. Es stellt sicher, dass Warnungen des Beobachters oder Befehle des Einsatzleiters ohne Zeitverzögerung alle Beteiligten erreichen.
E - Escape Routes (Rückzugswege): Vorab erkundete und markierte Wege, die von der Einsatzstelle wegführen. Es sollten immer mindestens zwei voneinander unabhängige Wege definiert sein.
S - Safety Zones (Sicherheitszonen): Orte von ausreichender Größe, an denen die Wärmestrahlung eines vorbeiziehenden Feuers keine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Eine Sicherheitszone benötigt keine zusätzliche Ausrüstung wie Feuerschutzdecken.
Der Sicherheitsgrundsatz LACES ist das Rückgrat, um in der dynamischen Umgebung eines Waldbrandes manövrierfähig zu bleiben. Er muss bei jeder Planung und jedem Vorgehen zwingend berücksichtigt werden.
Hinweis für den Leser: Dieser Leitfaden basiert auf der Empfehlung zu Ausbildungsinhalten in der Vegetationsbrandbekämpfung der AG Nationaler Waldbrandschutz (UAG Ausbildung) und den Standards von @fire. Die Begriffe wurden an die in Deutschland gültige Lehrmeinung angepasst (z.B. Verwendung von LACES und Objektverteidigung). Es handelt sich aber um eine eigene Zusammenfassung, keine offizielle Veröffentlichung einer der genannten Parteien. Die Rechte für alle Fehler liegen bei uns ;).
1. Einleitung und Zielsetzung
Die Vegetationsbrandbekämpfung stellt an sich schon eine hohe körperliche und taktische Herausforderung dar. Kommen Gebäude, Infrastruktur und Wohnsiedlungen hinzu, erhöht sich die Komplexität des Einsatzes massiv.
Der Übergangsbereich zwischen Vegetation und Bebauung (WUI) erfordert, dass Feuerwehren Szenarien bewältigen, bei denen Flächenbrandbekämpfung und Objektverteidigung gleichzeitig gefordert sind.
Dieser Leitfaden definiert die gemeinsamen operativen Grundsätze. Ziel ist ein einheitliches Verständnis für Taktik, Sicherheit (LACES) und Risikomanagement.
2. Führungsabsicht (Leader’s Intent)
Jeder Einheitsführer muss sich der klaren Prioritäten bewusst sein:
Sicherheit der Einsatzkräfte: Die Unversehrtheit der Mannschaft hat oberste Priorität. Kein Gebäude ist das Leben eines Feuerwehrangehörigen wert.
Menschenrettung und Warnung: Die Evakuierung ("Räumen") gefährdeter Personen steht vor der Brandbekämpfung.
Objektverteidigung: Erst wenn Sicherheit und Menschenrettung gewährleistet sind, wird aggressiv daran gearbeitet, das Feuer von Gebäuden fernzuhalten.
Merksatz: Nicht jedes Gebäude kann gehalten werden. Wir gehen nur kalkulierte Risiken ein.
3. Die Einsatzumgebung
Die Umgebung diktiert die Taktik. Wir unterscheiden im Grenzbereich Wald/Siedlung:
Direkter Grenzbereich (Interface): Klare Trennlinie zwischen geschlossener Bebauung und Vegetation. Risiko des Übergriffs auf die erste Häuserreihe.
Durchmischter Bereich (Intermix): Gebäude stehen verstreut in der Vegetation ("Inseln im Brennstoff"). Kein klarer Trennstreifen. Dies ist die gefährlichste Situation.
Insel-Lage (Occluded): Vegetation ist von Bebauung umschlossen (z.B. Stadtpark). Begrenzte Ausbreitung, aber hohe Rauchbelastung.
4. Triage und Taktiken der Objektverteidigung
Einheitsführer müssen eine schnelle Triage durchführen. Die Entscheidung für eine Taktik basiert auf der Anwesenheit von Bewohnern, der Vorbereitungszeit und der Sicherheit (Sicherheitszone). Die deutschen Standardbegriffe integrieren das "Räumen" (Evakuierung) in die Taktikbezeichnung:
A. Nicht Verteidigungsfähig (Non-Defensible)
Hier ist kein sicherer stationärer Einsatz möglich. Es gibt zwei Varianten:
Räumen und Verlassen (Check and Go): Keine Sicherheitszone, Feuer trifft unmittelbar ein.
Aktion: Kontrolle auf Personen, sofortige Rettung/Räumung, dann sofortiger Rückzug. Kein Löschangriff.
Räumen, Vorbereiten und Verlassen (Prep and Leave): Sicherheitszone fehlt oder ist unsicher, aber es bleibt Zeit vor Eintreffen der Feuerfront.
Aktion: Bewohner evakuieren. Schnelle Sicherungsmaßnahmen (Gas abdrehen, Fenster zu, brennbares Material entfernen). Einheit zieht sich rechtzeitig vor der Feuerfront zurück.
B. Verteidigungsfähig (Defensible)
Räumen, Vorbereiten und Verteidigen (Prep and Defend): Eine Sicherheitszone ist vorhanden.
Aktion: Bewohner evakuieren. Gebäude vorbereiten. Einheit bleibt vor Ort, nutzt bei Durchzug der Feuerfront die Sicherheitszone (z.B. Hausrückseite oder Fahrzeug) und nimmt die Brandbekämpfung (Ablöschen von Glutnestern/Fassaden) sofort nach der Hitzewelle wieder auf.
C. Verteidigungsfähig ohne Unterstützung (Stand Alone)
Das Gebäude verfügt über exzellenten baulichen Brandschutz und großen Abstand zur Vegetation. Es ist keine permanente Anwesenheit erforderlich. Eine Nachkontrolle ("Patrouille") erfolgt später.
5. Technische & Taktische Grundsätze
Fahrzeugaufstellung: Fahrzeuge immer fluchtbereit (Rückwärts einparken / "Back in for escape") aufstellen. Nicht in leichtem Brennstoff parken. Das Fahrzeug dient als Deckung und Ankerpunkt.
Wasserreserve: Mindestens 300–400 Liter Reserve im Tank für den Eigenschutz behalten.
Schlauchmanagement: Hohe Mobilität ("Pump and Roll"). Keine langen, statischen C- oder B-Leitungen im Gefahrenbereich, die den schnellen Rückzug behindern. Einsatz von D-Material oder formstabilem Schnellangriff bevorzugen.
Selbstschutz: Ein gefülltes Rohr (D oder C) liegt immer zum Eigenschutz bereit ("Safety Line").
6. Sicherheit: Die LACES-Regel
Im Gegensatz zur alten LCES-Regel wird im deutschen Standard der Ankerpunkt explizit als "A" geführt, um sicheres Arbeiten von einem fixen Punkt aus zu gewährleisten.
L – Lookout (Beobachter): Erfahrene Kraft, die Feuerverhalten und Wetter überwacht und nicht in die Arbeit eingebunden ist.
A – Anchor Point (Ankerpunkt): Startpunkt des Angriffs an einer sicheren Stelle (z.B. Straße, verbrannte Fläche), um ein Umschließen durch das Feuer zu verhindern.
C – Communication (Kommunikation): Ständige Verbindung zwischen Trupps, Führung und Nachbareinheiten.
E – Escape Routes (Rückzugswege): Mindestens zwei Wege in die Sicherheitszone müssen bekannt und markiert sein.
S – Safety Zones (Sicherheitszonen): Bereiche, in denen Überleben ohne Schutzkleidung oder Atemschutz möglich ist (4-fache Flammenlänge als Abstand).
MainFire Heiße Tipps: Feuerverhalten und Gefahren erkennen
Serie: Ausbildung & Taktik
MainFire Heiße Tipps: Feuerverhalten und Gefahren erkennen
Profi-Tipp: Sei dem Feuer einen Schritt voraus!
Verlasse dich nie auf den Ist-Zustand beim Eintreffen. Stelle dir immer die Frage: "Wo ist das Feuer in 30 Minuten?" und "Stehe ich dann noch sicher?" Wenn du diese Fragen nicht beantworten kannst, zieh dich zurück.
1. Warnsignale richtig lesen
Nutze die einfache "Oben-Unten-Rundum"-Technik, um Gefahren frühzeitig zu erkennen. Hier sind die Details, auf die du achten musst:
Blick nach oben (Wetter & Rauch)
Rauchsäule: Neigt sie sich stark? Das zeigt dir die Windrichtung und -stärke in der Höhe an.
Rotierende Säule: Wenn der Rauch beginnt sich zu drehen oder senkrecht extrem hochsteigt und dann kollabiert, drohen gefährliche Fallwinde. Sofort raus aus dem Gefahrenbereich!
Wolkenbildung: Achte auf Quellwolken über dem Rauch (Pyrocumulus). Das deutet auf extreme Hitze und unberechenbare Luftströmungen hin.
Blick nach unten (Gelände & Material)
Steilhänge: Feuer rennt bergauf. Stehst du oben am Hang und es brennt unten? Dann hast du ein massives Problem. Positioniere dich nie im "Kamin" (enge Schluchten).
Brennmaterial: Ist das Gras strohtrocken ("knistert" beim Drauftreten)? Dann rechne mit rasender Ausbreitung.
Blick rundum (Das Feuer selbst)
Flugfeuer (der heimtückische Feind): Wenn Glutpartikel an dir vorbeifliegen, entstehen neue Brände in deinem Rücken. Dein Rückweg wird abgeschnitten! Kontrolliere ständig den Bereich hinter dir.
Fackelnde Bäume: Wenn das Feuer vom Boden in die Baumkronen springt, wird die Hitzestrahlung so stark, dass du nicht mehr löschen kannst. Rückzug!
2. Die "Feuerleiter" kappen
Ein häufiger Fehler ist das Unterschätzen von halbhoher Vegetation.
Tipp: Unterbrich den Weg nach oben!
Feuer klettert wie auf einer Leiter: Vom Gras in den Busch, vom Busch in die tiefen Äste des Baumes, und von dort in die Krone oder auf das Dach.
Deine Aufgabe: Entferne ("Aste auf") die unteren Äste von Bäumen und entferne Büsche direkt unter Bäumen. Nimm dem Feuer die Leiter weg!
3. Häuser verteidigen: Gewusst wie
Meist brennt nicht die Fassade durch direkten Flammenkontakt, sondern das Haus entzündet sich durch Glutnester an Schwachstellen.
Die 1,5-Meter-Regel (Todeszone für Brennbares)
Der Bereich direkt am Hauswand-Sockel ist entscheidend.
Räumen: In den ersten 1,5 Metern um das Haus darf nichts Brennbares liegen. Kein Rindenmulch, keine Fußmatten, keine Besen, kein Kaminholz.
Gartenmöbel: Polsterauflagen und Plastikmöbel sind wie Benzin. Wirf sie weit weg vom Haus oder sperr sie in die Garage (wenn diese massiv ist).
Die Glut-Falle entschärfen
Glut sucht sich Ritzen und Ecken.
Dachrinnen: Diese sind oft voll mit trockenem Laub. Ein einziger Funke reicht, und der Dachstuhl brennt. Wenn Zeit ist: Rinnen säubern oder wässern.
Lüftungsschlitze: Kontrolliere Lüftungsgitter zum Dachboden oder Keller. Wenn sie fehlen oder grobmaschig sind, klebe sie (wenn möglich) mit Aluband ab oder stelle sicher, dass keine Glut eindringen kann.
Ecken & Winkel: Suche auf Terrassen und in Hauseingängen nach Laubansammlungen. Dort wird sich auch die Glut sammeln. Kehre es weg!
4. Verhalten bei Hitze
Oft entzünden sich Gegenstände im Haus durch die Hitzestrahlung durch das Fensterglas hindurch.
Fenster zu: Klingt banal, ist aber Lebensversicherung.
Vorhänge weg: Dünne Gardinen brennen sofort, wenn die Scheibe durch Hitze platzt. Nimm sie ab oder schieb sie weit beiseite.
Rollläden: Vorsicht! Kunststoff-Rollläden schmelzen schnell und verkleben. Holz- oder Alu-Rollläden sind gut, Kunststoff lieber oben lassen und Fenster schließen.
Entscheidungshilfe für Gruppenführer
Faustregel für den Sicherheitsabstand: Halte mindestens die 4-fache Flammenlänge als Abstand.
Wenn die Vegetation so nah am Haus steht und das Feuer so intensiv wird, dass du diesen Abstand nicht einhalten kannst, ohne dich oder das Fahrzeug zu verbrennen: Gib das Gebäude auf. Menschenleben geht vor Sachwert!
MainFire Heiße Tipps: Fachartikel zur Objektbewertung und LACES-Strategie
Strategische Objektbewertung und die fundamentale Rolle von LACES
Einsätze im Grenzbereich Wald und Gebäude gehören zu den komplexesten Szenarien der modernen Brandbekämpfung. Während die reine Vegetationsbrandbekämpfung bereits hohe Anforderungen an Taktik und Logistik stellt, erzwingt die Einbeziehung von Sachwerten eine noch präzisere Risikobeurteilung. Die Grundlage für jeden Erfolg bildet dabei die Objektbewertung – ein systematischer Prozess, um die Verteidigungsfähigkeit von Gebäuden unter Berücksichtigung des erwarteten Feuerverhaltens objektiv einzustufen.
Kriterien der professionellen Objektbewertung
Die Entscheidung, ob ein Gebäude verteidigt wird oder ob Ressourcen an anderer Stelle effektiver eingesetzt werden können, basiert auf einer nüchternen Analyse von Fakten. Einheitsführer bewerten hierbei insbesondere:
Die Umgebungsvegetation: Die Art, Dichte und Nähe des Brennstoffs bestimmen die Intensität der Wärmestrahlung.
Topografische Gefahren: Gebäude in Steilhängen, engen Tälern oder Kammlagen sind durch das thermodynamische Verhalten des Feuers überproportional gefährdet.
Bauliche Schwachstellen: Brennbare Dächer, offene Dachüberstände oder große Glasflächen ohne Schutzvorrichtungen sind klassische Eintrittspforten für Flugfeuer.
Wasserverfügbarkeit: Die Kapazität der fahrzeugeigenen Reserven und die Verlässlichkeit externer Quellen müssen gegen den erwarteten Bedarf abgewogen werden.
Die vier Kategorien der Verteidigungsfähigkeit
1. Verteidigungsfähig – Eigenständig
Diese Kategorie umfasst Objekte, die aufgrund ihrer baulichen Beschaffenheit und einer weitreichenden vegetationsfreien Zone in der Lage sind, einen Feuerdurchgang ohne aktive Unterstützung zu überstehen.
Taktische Einordnung: Einsatzkräfte werden hier nicht stationär gebunden. Das Objekt wird für eine spätere Kontrolle vorgemerkt, um eventuelle Spätzündungen durch Glutnester zu verhindern. LACES dient hier der Absicherung der Kontrollgänge.
2. Verteidigungsfähig – Vorbereiten und Halten
Hierbei handelt es sich um Gebäude, die über eine adäquate Sicherheitszone verfügen, jedoch ohne menschliches Eingreifen wahrscheinlich entzünden würden.
Taktische Einordnung: Trupps bereiten das Objekt vor und bleiben während der Brandpassage vor Ort. LACES muss hierbei lückenlos erfüllt sein, um bei einer Lageverschlechterung den Rückzug in die Sicherheitszone zu garantieren.
3. Nicht Verteidigungsfähig – Vorbereiten und Verlassen
Wenn keine Sicherheitszone vor Ort etabliert werden kann, wird das Objekt als nicht verteidigungsfähig eingestuft. Ein dauerhafter Aufenthalt widerspricht dem LACES-Prinzip.
Taktische Einordnung: Soweit es das Zeitfenster erlaubt, werden schnelle präventive Maßnahmen durchgeführt. Die Einsatzkräfte verlassen den Bereich zwingend über die vorab festgelegten Rückzugswege vor Eintreffen der Feuerfront.
4. Nicht Verteidigungsfähig – Rettung & Vorbeifahrt
Diese Kategorie stellt das höchste Risiko dar. Das Objekt bietet keinen Schutz und die Zeit für Vorbereitungen ist abgelaufen. LACES ist hier nur für die unmittelbare Flucht ausgelegt.
Taktische Einordnung: Der Fokus liegt ausschließlich auf der sofortigen Rettung von Personen. Es finden keine Maßnahmen zum Sachwerterhalt statt. Die Einheit zieht sich nach der Rettung unmittelbar in eine gesicherte Sicherheitszone zurück.
Fach-Tipp: Eine effektive Objektbewertung ist niemals statisch. Ändern sich Windrichtung oder Brandintensität, muss die Kategorie des Gebäudes sowie die Verlässlichkeit der LACES-Parameter unverzüglich neu bewertet werden.
Kritische Entscheidungspunkte für den Einsatzabbruch
Sicherheit geht vor Sachwert. Ein geordneter Rückzug oder Taktikwechsel ist einzuleiten, wenn:
Der primäre Rückzugsweg durch Feuer oder starke Verrauchung bedroht ist.
Die fahrzeugeigene Wasserreserve für den Selbstschutz angegriffen werden müsste.
Das Feuer bereits in die Dachkonstruktion oder den Innenraum eingedrungen ist.
Das Feuerverhalten eine Intensität erreicht, die über die Kapazität der Sicherheitszone hinausgeht.
Ein Bestandteil von LACES (z.B. die Kommunikation) nicht mehr gewährleistet ist.
MainFire Heiße Tipps: Die 7 Taktiken zur Objektverteidigung
Serie: Ausbildung & Taktik
MainFire Heiße Tipps: Die 7 Taktiken zur Objektverteidigung
Grundsatz: Nachdem du das Feuerverhalten prognostiziert und das Gebäude beurteilt (triagiert) hast, musst du handeln. Wähle eine der folgenden Taktiken basierend auf Sicherheit, Zeitfenster und Ressourcen.
Denk daran: Kommunikation mit deinem Einheitsführer und den Nachbarn ist der Schlüssel!
Kategorie 1: Wenn es brenzlig wird (Defensive Taktiken)
Diese Taktiken nutzt du, wenn die Sicherheitszone fehlt oder unsicher ist, oder wenn einfach keine Zeit bleibt.
1. Erkunden und Abziehen (Check and Go) Defensiv
Wann? Keine Sicherheitszone vorhanden UND das Feuer ist fast da. Du hast keine Zeit für Vorbereitungen.
Was tun?
Schnelle Kontrolle: Sind noch Personen im Haus?
Wenn ja: Hilf bei der sofortigen Evakuierung.
Dann sofort weg! Kein Löschangriff, kein Schlauch ausrollen.
Notiere das Haus für eine spätere Kontrolle, wenn das Hauptfeuer durch ist.
2. Vorbereiten und Ausweichen (Prep and Leave) Defensiv
Wann? Immer noch keine sichere Zone, um während des Feuersturms zu bleiben. Aber: Du hast noch ein Zeitfenster, bevor das Feuer eintrifft.
Was tun?
Evakuiere die Bewohner.
Mach das Haus "feuerfest": Gas zu, Fenster zu, brennbares Zeug weg vom Haus.
Wenn möglich: Schaum oder Gel auf die Fassade.
Wichtig: Hau rechtzeitig ab! Dein Fluchtweg muss frei bleiben.
Komm erst zurück, wenn die Feuerfront durchgezogen ist.
3. Nachrücken (Fire Front Following) Defensiv
Wann? Du kommst hinter der Feuerfront her. Das ist der zweite Schritt nach "Check and Go".
Was tun?
Lösche brennende Zäune, Gartenhäuser oder Glutnester am Haus.
Verhindere, dass das Haus nachträglich durch Glut zündet.
Sichere den Bereich und reduziere die Rauchentwicklung.
Kategorie 2: Wir halten die Stellung (Offensive Taktiken)
Diese Taktiken sind möglich, wenn eine Sicherheitszone vorhanden ist und die Bedingungen (LACES) stimmen.
4. Vorbereiten und Halten (Prep and Hold) Offensiv
Wann? Sicherheitszone ist da, Fluchtweg ist sicher. Du hast Zeit zur Vorbereitung und es ist sicher genug, um zu bleiben.
Was tun?
Bereite das Haus vor (wie oben).
Bleibe vor Ort, während das Feuer kommt.
Lösche Flugfeuer und Spotlights.
Achtung: Wenn es zu heiß wird, zieh dich kurz in die Sicherheitszone (z.B. Fahrzeugkabine) zurück und greif danach sofort wieder an.
5. Mobil bleiben (Bump and Run) Offensiv
Wann? Das Feuer bewegt sich schnell, und ihr bewegt euch mit. Ihr seid "Jäger" der Spotfeuer.
Was tun?
Fahr die Feuerfront oder die Flanken ab.
Lösche entstehende Brände an Häusern und fahr sofort weiter zum nächsten.
Bleib extrem mobil! Keine statischen Leitungen.
Ziel: Das Feuer an den Häusern brechen und weiterziehen.
⚠️ Achtung: Hohes Risiko! Du arbeitest oft VOR der Feuerfront. Pass auf, dass du nicht überrollt wirst.
6. Riegelstellung (Anchor and Hold) Offensiv
Wann? Vor allem in dichter Bebauung (Reihenhäuser, Siedlungen), um ein Überspringen von Haus zu Haus zu verhindern.
Was tun?
Nutze Hydranten und große Rohre.
Baue eine klassische Riegelstellung auf, um das Feuer zu stoppen.
Hier sind feste Leitungen okay, aber achte auf deinen Rückzugsweg!
7. Verbinden (Connect the Dots) Offensiv
Wann? Um einzelne verteidigte Häuser zu einer geschlossenen Linie zu verbinden.
Was tun?
Jedes verteidigte Haus ist ein "Punkt".
Verbinde diese Punkte, indem du das Feuer dazwischen löschst.
So entsteht Stück für Stück eine Haltelinie entlang der Siedlungsgrenze.
Spezial-Taktik: Taktische Patrouille
Wenn das Feuer durch ist, ist die Gefahr nicht vorbei! Fahre das Gebiet ab ("Mop-up"). Suche nach Rauch aus Dachrinnen, unter Terrassen oder in Lüftungsschlitzen. Glut kann ein Haus noch Stunden später entzünden.
MainFire Heiße Tipps: Kreisregnersysteme
MainFire Heiße Tipps | Technik & Taktik | Modul 5
Strategischer Einsatz von Kreisregnern zur Objektverteidigung
Die Verwendung von Kreisregnern ist eine der effektivsten Methoden, um Gebäude im Grenzbereich zwischen Wald und Siedlungsraum gegen ein herannahendes Feuer zu härten. Anders als beim direkten Löschangriff geht es hierbei um die großflächige Benetzung brennbarer Stoffe und die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit. Ein korrekt installiertes System fungiert als Schutzschild gegen Wärmestrahlung und massiven Funkenflug.
Sicherheit durch LACES während der Installation
Der Aufbau von Regnersystemen ist zeitaufwendig und findet oft in unübersichtlichem Gelände oder auf Dächern statt. Die Dynamik eines Vegetationsbrandes verzeiht keine Fehler, weshalb das LACES-Prinzip bei jeder Phase der Planung und Umsetzung zwingend berücksichtigt werden muss:
Lookout (Beobachter): Eine erfahrene Kraft wird exklusiv dazu abgestellt, das Feuerverhalten und die Wetterbedingungen zu überwachen, um Aufbau-Trupps sofort warnen zu können.
Anchorpoint (Ankerpunkt): Die Wasserversorgung und Pumpenstation müssen an einem bereits gesicherten Punkt – beispielsweise einer befestigten Straße oder einer bereits abgebrannten Fläche – etabliert werden.
Communication (Kommunikation): Eine unterbrechungsfreie Funkverbindung zwischen Trupps, Beobachter und Einsatzleitung ist die Voraussetzung für den Einsatz.
Escape Routes (Rückzugswege): Pro Objekt müssen mindestens zwei voneinander unabhängige, hindernisfreie Wege zur Sicherheitszone vorab erkundet und kommuniziert sein.
Safety Zones (Sicherheitszonen): Jedes Teammitglied muss wissen, wo sich der nächstgelegene Ort befindet, an dem ein Überleben auch bei direktem Feuerdurchgang ohne Hilfsmittel möglich ist.
In der taktischen Planung gilt: LACES ist das unverzichtbare Fundament. Technische Maßnahmen wie Regnersysteme dürfen niemals die Sicherheit der Mannschaft gefährden.
Hydraulische Planung und technische Grenzen
Ein Regnersystem muss sorgfältig dimensioniert werden, um im Ernstfall zuverlässig zu funktionieren. Viele Systeme scheitern an hydraulischen Fehlplanungen oder mangelnder Energieversorgung.
Druckmanagement und Systemgrenzen
Die meisten Kreisregner sind für einen moderaten Betriebsdruck von etwa 3,5 bar ausgelegt. Höhere Drücke führen oft zu einer zu feinen Zerstäubung des Wassers, wodurch es vom Wind weggetragen wird, bevor es die Oberflächen kühlen kann.
Da Kreisregner einen erheblichen Durchflusswiderstand erzeugen, ist die Anzahl der hintereinander schaltbaren Geräte streng begrenzt. Zu viele Regner an einer Zuleitung führen dazu, dass die hinteren Geräte nicht mehr genug Druck für ein sauberes Sprühbild erhalten. Zudem können vorgeschaltete Pumpen nur einen begrenzten Ausgangsdruck liefern, um Armaturen und Schläuche nicht zu beschädigen. Für einen wirksamen Schutz eines Standardgebäudes sollten mindestens vier Kreisregner eingeplant werden, um eine vollständige Abdeckung der Fassaden und des unmittelbaren Umfelds zu erreichen.
Wasserversorgung und Pufferung
Ein kontinuierlicher Wasserstrom ist überlebenswichtig für das Objekt. Reißt die Versorgung ab, trocknen die Oberflächen durch die Strahlungshitze innerhalb kürzester Zeit wieder aus. Es sollte ein Wasservorrat von mindestens 3000 Litern pro Gebäude eingeplant werden.
Da das Hydrantennetz bei großen Waldbränden oft zusammenbricht, müssen autarke Pufferstationen genutzt werden. Hierfür eignen sich hervorragend:
Kissentanks: Leicht zu transportieren und schnell auf ebenen Flächen einsatzbereit.
Selbstaufrichtende Faltbehälter: Ideal als Zwischenspeicher, um die Pumpe von Schwankungen im Zufluss zu entkoppeln.
Energieversorgung und Autarkie
Die eingesetzten Pumpen müssen über die gesamte Dauer des kritischen Feuerdurchgangs ohne menschliche Intervention laufen. Eine Mindestlaufzeit von einer Stunde unter Volllast ist das Minimum. Da der integrierte Benzintank vieler Pumpen oft klein dimensioniert ist, sollte das System durch externe Tanks erweitert werden. Dies ermöglicht einen unterbrechungsfreien Betrieb, ohne dass Einsatzkräfte während der gefährlichsten Phase Treibstoff nachfüllen müssen.
Planungs-Checkliste für den Objektschutz:
LACES etabliert und kommuniziert?
Mindestens 3000 Liter Pufferwasser vorhanden?
Mindestens 4 Regner pro Gebäude positioniert?
Pumpendruck auf Systemverträglichkeit überwacht?
Treibstoff für mindestens 60 Minuten gesichert (externer Tank)?
MainFire Heiße Tipps: Fachartikel zur Hydraulik und strategischen Wasserförderung
Hydraulische Netzplanung und systematisches Pumpenmanagement
Die effektive Bekämpfung von Vegetationsbränden sowie der Schutz bedrohter Objekte erfordern eine präzise Abstimmung der technischen Ressourcen. Insbesondere bei weitläufigen Einsatzstellen im Wald oder an Siedlungsrändern ist die rein intuitive Wasserförderung fehleranfällig. Eine fundierte hydraulische Planung bildet die Grundlage, um den notwendigen Betriebsdruck an der Strahlrohrmündung oder am Kreisregner sicherzustellen. Dieser Artikel erläutert die technischen Zusammenhänge und liefert die notwendigen Berechnungsgrundlagen für den Einsatz von Tragkraftspritzen und Versorgungsleitungen.
Sicherheitsmanagement durch LACES
Unabhängig von der technischen Komplexität muss jedes Vorgehen in das Sicherheitsgerüst LACES eingebettet sein. Dieser Grundsatz ist die Voraussetzung für die Durchführung jeder taktischen Maßnahme und muss bei jeder Planung zwingend berücksichtigt werden:
Lookout (Beobachter): Eine erfahrene Einsatzkraft überwacht das Feuerverhalten, die Windentwicklung und die Sicherheit der eingesetzten Pumpenteams sowie der Schlauchleitungen.
Anchorpoint (Ankerpunkt): Jede Maßnahme und jede Wasserförderung beginnt an einem gesicherten Punkt (z.B. befestigte Straße, Gewässerufer oder abgebrannte Fläche), um ein Flankieren durch das Feuer zu verhindern.
Communication (Kommunikation): Eine unterbrechungsfreie Funkverbindung zwischen Strahlrohrführern, Maschinisten der Verstärkerpumpen und dem Einsatzleiter ist für die Drucksteuerung und Warnung essenziell.
Escape Routes (Rückzugswege): Für alle Kräfte, insbesondere für abgesetzt arbeitende Maschinisten, müssen mindestens zwei vorab erkundete Wege in sichere Bereiche definiert sein.
Safety Zones (Sicherheitszonen): Orte, an denen Einsatzkräfte einen plötzlichen Feuerdurchgang ohne zusätzliche Hilfsmittel sicher überstehen können.
I. Speichermanagement: Kissentanks als operative Puffer
In der Wasserförderung dienen Speicherbehälter zur Entkopplung von Zufluss und Entnahme. Besonders bewährt haben sich Kissentanks, die über Anschlüsse an zwei gegenüberliegenden Seiten (Vorder- und Rückseite) verfügen.
Diese Konfiguration ermöglicht eine effiziente „Durchlauf-Logik“: Die Zuleitung von der Einspeisepumpe wird an einer Seite angeschlossen, während die Entnahme für die nachgeschaltete Pumpe oder die Verteilung an der anderen Seite erfolgt. Dies hat signifikante Vorteile für die Betriebssicherheit:
Druckstabilisierung: Druckstöße aus der Versorgungsleitung werden im Tank absorbiert und belasten nicht die nachfolgende Pumpenstufe.
Sedimentation: Mitgeführtes Sediment aus offenen Gewässern kann sich im Tank absetzen, was den Verschleiß der Pumpenlaufräder minimiert.
Reservenbildung: Ein Puffer von mindestens 3.000 Litern pro zu schützendem Objekt erlaubt es, kurzzeitige Unterbrechungen (z.B. Schlauchplatzern oder Pumpenwechseln) zu überbrücken, ohne den Löschangriff unterbrechen zu müssen.
II. Leistungscharakteristik der Pumpentechnik
Für eine realistische Planung ist der tatsächliche Arbeitspunkt der Pumpe entscheidend, nicht der maximale Schließdruck. Bei einem geforderten Durchfluss von 160 l/min (entspricht zwei Strahlrohren mit je 80 l/min) ergeben sich für die MainFire-Modelle folgende Werte:
MF 16-300: Bei einem Schließdruck von 16 bar liegt der praxisrelevante Ausgangsdruck am Arbeitspunkt (160 l/min) bei etwa 9 bar.
MF 24-360: Bei einem Schließdruck von 24 bar liefert diese dreistufige Hochdruckpumpe am Arbeitspunkt (160 l/min) etwa 14 bar.
III. Hydraulische Berechnungen der Versorgungsleitungen
Die Grundlage für die folgenden Berechnungen bilden die Werte für den Druckverlust in Feuerwehrschläuchen. Als Basis dienen Gummischläuche der Klasse 1, Leistungsstufe 1 mit einem Innendurchmesser von 42 mm (C-42) als Versorgungsleitung und D-25 Schläuche (25 mm Innendurchmesser, 20 m Länge) für den Angriff.
1. Druckbedarf an der Einsatzstelle
Ein Trupp führt ein Strahlrohr vom Typ Dual-Flow 50/100 oder FF 7. Bei einer Einstellung von 80 l/min und einem geforderten Fließdruck an der Mündung von 6,0 bar ergibt sich unter Einbeziehung des 20 m langen D-25 Schlauches (Druckverlust ca. 1,0 bar bei 80 l/min) ein notwendiger Druck am Verteiler von 7,0 bar.
2. Maximale Reichweite der Versorgungsleitungen
Der Druckverlust in einer C-42 Leitung beträgt bei einem Durchfluss von 160 l/min gemäß standardisierter Berechnungsgrundlagen etwa 0,45 bar pro 100 Meter Schlauchleitung.
Rechnung für MF 16-300:
Ausgangsdruck am Arbeitspunkt: 9,0 bar
Abzüglich benötigtem Druck am Ende (Verteiler): 7,0 bar
Verfügbare Druckreserve für Reibungsverluste: 2,0 bar
Berechnung: 2,0 bar / 0,45 bar pro 100 m = 4,44 Maximale Schlauchlänge: ca. 440 Meter.
Rechnung für MF 24-360:
Ausgangsdruck am Arbeitspunkt: 14,0 bar
Abzüglich benötigtem Druck am Ende (Verteiler): 7,0 bar
Verfügbare Druckreserve für Reibungsverluste: 7,0 bar
Berechnung: 7,0 bar / 0,45 bar pro 100 m = 15,55 Maximale Schlauchlänge: ca. 1.550 Meter.
IV. Taktische Anwendungsszenarien
1. Brandbekämpfung in einem einzelnen Abschnitt
Im Nahbereich oder bei begrenzten Einsatzstellen wird das System meist von einer einzelnen Pumpe gespeist. Hierbei dient die größere Pumpe (z.B. MF 16-300 oder MF 10-1000) zur Entnahme aus einem Bach, See oder Hydranten. Das Wasser wird über die berechnete Versorgungsleitung direkt zum Verteiler gefördert. Die Einhaltung von LACES konzentriert sich hier auf den Schutz der Pumpe und der Angriffswege.
2. Einsatz in mehreren Abschnitten (Relaisbetrieb)
Überschreiten die Distanzen oder Höhenunterschiede die Leistungsfähigkeit einer Einzelpumpe, wird eine Pumpenkette (Hintereinanderschaltung) gebildet.
Einspeisung: Eine leistungsstarke Pumpe wie die MF 24-360 wird als Master-Pumpe an der Wasserquelle positioniert, um den ersten Abschnitt mit hohem Druck zu speisen.
Verstärkung: Bevor der Fließdruck in der Leitung unter 1,5 bis 2,0 bar fällt, wird eine Verstärkerpumpe (z.B. MF 6-280 oder eine weitere MF 16-300) zwischengeschaltet.
Zwischenpuffer: Der Einsatz von Kissentanks mit Doppelanschluss an den Übergabepunkten zwischen den Abschnitten erhöht die Systemstabilität massiv.
V. Anforderungen an die Objektverteidigung
Beim stationären Objektschutz ist die Wasserversorgung auf Dauerhaftigkeit auszulegen. Zur Sicherstellung einer effektiven 360-Grad-Benetzung sollten pro Gebäude mindestens vier Kreisregner eingeplant werden.
Die Druckerzeugung vor Ort erfolgt idealerweise durch eine dedizierte Pumpe (z.B. MF 6-280), die den Eingangsdruck für die Regner auf das optimale Maß (ca. 3,5 bar am Regnerkopf) anpasst. Um Autarkie während der kritischen Phase des Feuerdurchgangs zu gewährleisten, muss ein Wasservorrat von mindestens 3.000 Litern im Pufferbehälter vor Ort vorhanden sein.
VI. Energieversorgung und Logistik
Tragbare Pumpen müssen über einen ausreichenden Treibstoffvorrat verfügen, um eine Laufzeit von mindestens einer Stunde unter Volllast zu gewährleisten. Da der integrierte Benzintank vieler Modelle (z.B. bei der Honda GX-Serie) für lange Einsatzphasen oft unterdimensioniert ist, ist die Verwendung von externen Tanksystemen zwingend geboten.
Diese bestehen in der Regel aus einem externen Kraftstoffkanister, der über eine Leitung mit Pumpball direkt mit dem Vergaser der Pumpe verbunden wird. Dies ermöglicht einen unterbrechungsfreien Betrieb über mehrere Stunden und verhindert das riskante Nachtanken in verrauchten oder hitzebelasteten Bereichen.
Leider können wir keine passenden Produkte zu ihrer Auswahl finden.